E.A.Birk - Die Traumnäherin


Anna bekommt von ihrem Ehemann Tad eine alte Nähmaschine geschenkt...

Was eigentlich nur als Dekostück gedacht war, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als durchaus funktionsfähige Maschine. Mehr noch: ohne es zu wissen ist Anna einen magischen Kontrakt mit der Maschine eingegangen und fertigt nun selbst Gegenstände an, die in den Händen ihrer Benutzer Gutes und Böses bewirken können. Dummerweise hat sie keine Kontrolle über ihre Fähigkeiten - das sagt ihr der außerordentlich attraktive Theo, den sie über ein Nähmaschinenforum in Internet kennengelernt hat. 

Einmal mehr steckt hinter dem attraktiven Mann mehr, als man ahnt, denn er ist 120 Jahre alt und ein weißer Zauberer, der auch seine eigenen Pläne verfolgt. Er erklärt Anna, dass sie ebenfalls magisch begabt ist und bittet sie, ihre Gabe trainieren zu lassen. Denn ein zerbrechlicher Waffenstillstand hat den jahrtausendealten Kampf zwischen den weißen und den schwarzen Zauberern nur unterbrochen und die Zeit des Friedens scheint sich dem Ende zuzuneigen. Anna beginnt, magische Träume zu träumen, in denen sie sich eine ganz persönliche Welt schafft, die nicht nur ihrer Zuflucht dient. Sie ist ein Ort, an dem sie mit weißen Zauberern auf der ganzen Welt und aus der ganzen Geschichte der Menschheit in Kontakt treten kann. Sie lernt einen mehrere tausend Jahre alten Druiden kennen, der in der Blüte seiner Jahre von einem schwarzen Zauberer ermordet wurde, einen dreihundert Jahre alten Verwaltungsangestellten, der der Sicherheitschefin des Inneren Rates dient, und der Rektor der Zauberakademie ist kein Geringerer als eine bekannte Märchenfigur, die unter schlechter Presse zu leiden hat.





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