Das Kind, das nachts die Sonne fand - von Luca Di Fulvio


Neuerscheinung 12. März 2015 (Jetzt schon vorbestellen!)
 
DER NEUE ROMAN VON BESTSELLERAUTOR LUCA DI FULVIO. Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Der junge Marcus lebt ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Elisa ist die Tochter der Dorfhebamme und weiß, was Entbehrung heißt. Bei einem Massaker werden Marcus' Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet. Dank Elisas Hilfe bleibt Marcus unentdeckt und findet mit einer neuen Identität Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch er spürt schon bald, dass ihm ein anderes Schicksal vorherbestimmt ist: Sein Herz brennt für Freiheit und Gerechtigkeit...

Über den Autor:
Luca Di Fulvio wurde am 13. Mai 1957 in Rom geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet.
Im Alter von 20 begann er mit dem Studium der Theaterwissenschaften an der Accademia d'Arte Drammatica Silvio d'Amico. Es gab über 600 Bewerber, und Di Fulvio konnte damals kaum fassen, dass er tatsächlich unter den 20 Auserwählten war. Sein Lehrmeister war übrigens Andrea Camilleri, der ihn als Dozent mit seinen anschaulichen, originellen Vorlesungen immer wieder begeistert und zu eigenem Schaffen angeregt hat.



Während des Studiums gründete Di Fulvio eine kleine Schauspielgruppe (La Festa Mobile), und er schrieb ein Bühnendrehbuch zu Thomas Manns "Tonio Kröger", das er auch aufführte. Die Figur des Tonio Kröger faszinierte ihn ob ihres großen Identifikationspotenzials nachhaltig, und so kam er schließlich selbst zum Schreiben.



Für die Hauptfigur seines Romans "Der Junge, der Träume schenkte" gibt es eine literarische Vorlage: Die Figur des Natale-Christmas ist eine Hommage an Joe Christmas aus "Light in August" von William Faulkner. Und auch hinsichtlich der Ausstrahlung seines Helden hatte Luca Di Fulvio konkrete Vorstellungen: Er hatte nämlich Silvio Muccino vor Augen, in Italien erfolgreich als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Einer Anekdote gemäß vermochte der charismatische Muccino einst einen ziemlich granteligen Filmproduzenten, der aus seinem Desinteresse an einem angebotenen Projekt keinen Hehl machte, mit seinem Wesen so sehr zu bezaubern, dass dieser schließlich völlig gebannt zuhörte. Und so kam Di Fulvio auf die Idee, für seinen Roman eine Figur zu schaffen, der ein besonderes Erzähltalent zu eigen ist, mit welchem er andere zum Träumen anregt, aufrüttelt und mitreißt.

Di Fulvio hat sich überdies ausgiebig mit der jüdischen Mafia beschäftigt, einige der mächtigen Figuren innerhalb der involvierten Organisationen (z.B. Louis Lepke Buchalter) hat es tatsächlich gegeben. 

Auch Jack Londons Roman "Martin Eden" findet Erwähnung, und der Name Ruth ist nicht zufällig gewählt, sondern hat ebenfalls einen literarischen Bezug: In Londons Roman ist sie die Freundin der Hauptfigur Martin Eden. 



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