Tiranorg - Schwertliebe

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  • Autorin:  Judith M.Brivulet
  • Genre:     Belletristik, Fantasy
  • Format:   eBook, Taschenbuch,



Kurzbeschreibung:

Die junge Elfe Esmanté kehrt als lebenslustige, aber auch gefürchtete Schwertmeisterin nach langer Zeit in ihre Heimat zurück, um vor anrückenden Orks zu warnen. In einem der Kämpfe wird sie von ihren Gefährten getrennt und schwer verletzt. Sie überlebt nur dank der Hilfe des geheimnisvollen Magiers Loglard, der von den verfeindeten Waldelfen stammt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ein Machtkampf im Land Tiranorg entbrennt. Gefangen in einem Strudel aus Verrat, Liebe und schwarzer Magie muss sie sich fragen, wem sie noch vertrauen kann.
»Schwertliebe« ist der Auftakt zu einer High Fantasy Trilogie um die Zukunft der Elfenvölker in Tiranorg. Der 2. Teil erscheint voraussichtlich im Herbst 2016.
Leserstimmen von Lovelybooks

  • "Schöne Geschichte, die einen mitnimmt!"
  • "Eine tolle Fantasy Geschichte die fesselt und nicht mehr weggelegt werden kann"
  • "Phantastisch"
  • "Super Highfantasie"

2. Auflage neu lektoriert, mit neuem Cover und Personenverzeichnis.

ISBN-13: 978-1530009565

 

Über die Autorin:

Judith M.Brivulet ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. Reisen sind ihre Leidenschaft und geben Inspiration für neue Bücher. Wie auch die Kulturen der Wikinger und Kelten mit Ihren Sagen. Schon früh begeisterte sie sich für Geschichten von Elfen, Trollen, Orks und Feen. Da lag es nahe, selbst zur Feder zu greifen. »Schreiben Sie nicht, wenn Sie es nicht müssen«, soll Tolstoi zu einem Nachwuchsautor gesagt haben. Dieser Satz prägt das künstlerische Schaffen von Judith M. Brivulet.

Bewertungen

Leseprobe:

Der Mond kämpfte tapfer, bevor er verlor. Dunkle Wolkenberge erstickten den Schein seiner vollen silbernen Scheibe. Nebelfetzen stiegen aus den Wiesen, verbanden sich mit dem Geruch nach Äpfeln, Pilzen und frisch gemähtem Gras. Nur die Flammen des Lagerfeuers vertrieben die Feuchtigkeit, gierig leckten sie an ein paar dürren Ästen. Der Wind frischte auf, lud die Schatten der Bäume zum Tanz.

Wolkenwind stutzte. Er hob seinen Kopf, das Wasser lief aus dem Maul und tropfte zu Boden, als er wieherte. Ich hielt den Atem an - kein Zweifel! Ein Kind weinte, nein, kein Kind, vielmehr ein Säugling, herzzerreißend, tieftraurig. Ich konnte das armselige Bündel direkt vor mir sehen, wie es im Gras lag, hilflos der Kälte und Dunkelheit ausgesetzt. Sofort sprang ich auf, um nachzusehen, warum sich hier, mitten in den Hügeln von Cérnowia, niemand um das Kleine kümmerte. Das Weinen erstarb, die Geräusche der Nacht füllten die Lücke. Ich blieb stehen und lauschte. Wo bei allen Göttern war das Kind geblieben? Da - das Schluchzen ertönte erneut, steigerte sich, so als wisse das Baby, in welcher Gefahr es schwebte.

»Na, warte! Wenn ich deine Mutter in die Finger kriege!«, schwor ich mir, während ich den Hügel hinaufrannte.

Urplötzlich übertönte lautes Bellen das Greinen. Wildhunde! Natürlich hatten auch sie das Jammern gehört und stürzten sich freudig auf die leichte Beute. Aber nicht mit mir!

»Uh,hu,hu«, das Schluchzen füllte meine Ohren, beherrschte jeden Gedanken und ließ mich fürchten, zu spät zu kommen. Der Nachtwind brachte das kniehohe Gras zum Rascheln.

»Wo bist du nur?«, flüsterte ich in die Nacht.

In der Dämmerung stolperte ich über einen Erdhaufen, und das rettete mir das Leben. Rasiermesserscharfe Krallen rissen statt meines Halses, den linken Arm auf. Geistesgegenwärtig warf ich mich nach vorne, zog noch im Fallen Akrya, schnellte herum und stieß zu.

Empörtes Fauchen antwortete, grünes Blut tropfte neben mir zu Boden, wo es zischend verdampfte. Die Wolken gaben endlich den Mond frei und zeigten zwei rundliche Silhouetten mit stattlichen Flügeln, die eben kehrtmachten und auf mich zusteuerten.

»Hat`n Schwert die Gute, will das Kind beschützen«, krächzte einer und es klang, als schramme ein Messer über Glas.

»Wäh, wäh.«

Erst jetzt begriff ich, dass diese fliegenden Wesen das Weinen verursacht hatten.

»Kommt her ihr Wichser«, Akrya erhoben, wartete ich auf sie.

Knapp außerhalb der Reichweite der Klinge flog einer der Angreifer über mich hinweg...


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