Die Laubbläserkriege: Oder wie ich lernte, die Lüge zu lieben

Die Laubbläserkriege: Oder wie ich lernte, die Lüge zu lieben von Uwe Janning
  • Autor:       Uwe Janning
  • Genre:      Belletristik, Humor, Mediensatire
  • Formate: Taschenbuch, ebook, Kindle Unlimited



Kurzbeschreibung:

Für den erfolglosen Schriftsteller Fabian ist Objektivität das höchste Ideal. Ein einseitiger, ideologisch motivierter Autor ist seiner Meinung nach nur eine „Tippse mit Parteibuch“, schlimmstenfalls ein „Hetzer“ und „Volksverdummer“. Seine Freundin Hilde, eine Krankenschwester und etablierte Autorin von Liebesromanen hat jahrelang versucht, ihm das erste Gebot des Mediengeschäfts beizubringen: Objektivität verkauft sich nicht. Doch die anhaltende Erfolglosigkeit ließ um Fabian eine unüberwindbare Mauer aus Arroganz und Starrsinn entstehen – er verzichtete so lange auf die Ratschläge einer Kitschromanautorin, bis sie ihn verließ. Und so steht er schließlich am Ende eines alten und am Anfang eines neuen Weges. Ohne Geld, ohne Verlag und ohne Hilde bleibt ihm nur noch die Wahl zwischen Hartz IV und einem Job als Callcenteragent. Fabians Arroganz ist erschöpft, die Mauer gerät ins Wanken - und Hilde wittert eine letzte Chance. Auf ihre Empfehlung hin wird Fabian als Comedyautor von einem Lokalradiosender im westfälischen Rheine engagiert. Fabian sieht sich gerettet, doch er ahnt nicht, dass Peter Bretter, Chefredakteur des Senders, ein Großmeister der Massenmanipulation ist.

 

Über den Autor:

Uwe Janning, Jahrgang 1969, würde unheimlich gerne in New York City leben und arbeiten, weigert sich aber standhaft, den Mainstream zu bedienen und am Fließband Bestseller zu schreiben. Aus diesem Grund lebt er im westfälischen Rheine und sieht manchmal etwas muffelig aus.
In den dunklen Jahren des Schröderregimes hat er Wirtschaft und Psychologie studiert. Auch damals weigerte er sich schon standhaft - seinen Abschluss zu machen. Oberflächlich betrachtet, zieht sich also Standhaftigkeit wie ein roter Faden durch Jannings Leben. Allerdings weigert sich der Autor standhaft, rote Fäden in seinem Leben zu akzeptieren. So bleibt er für den Betrachter ein Rätsel mit abgetragenen Schuhen und finanziellen Verhältnissen, die man nur mit viel Sinn für schwarzen Humor als sozialkritischen Witz auslegen könnte.
Doch immerhin fand er nach vielen entbehrungsreichen Lehr- und Wanderjahren heraus, was er will, was er kann und wofür er wirklich in diesem Leben steht: Schreiben, Studiengänge abbrechen und Beziehungen an die Wand fahren.
Ähnlichkeiten mit seinem Protagonisten Fabian sind also beabsichtigt, alles andere als ein Zufall und dem Autor ungeheuer peinlich.

 




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