Über die Geschenkbuch-Kiste

Wie die Geschenkbuch-Kiste entsand:


Ende 2014 habe ich mein erstes Kinderbuch "Mombel" veröffentlicht. Um es besser zu bewerben, habe ich mir zum ersten Mal ein Facebook-Profil angelegt. Schnell wurde mir bewusst, dass sich sehr viele Autoren täglich damit beschäftigen ihre Bücher zu bewerben. Damit ich für mein eigenes Buch eine höhere Reichweite der Bewerbung hatte, erstellte ich für meine Bücher einen Blog "geschenkbuch-kiste.blogspot.com", welchen es auch heute noch parallel zu dieser Homepage gibt. Der Name entsand, weil ich neben dem Kinderbuch auch Gedichtbände habe und ich deshalb den Namen passend fand. Nachdem ich auf Facebook bemerkte, wie viel schneller sich alles verbreitet, wenn auch mal andere meine Beiträge teilen, ich die Beiträge derer usw. habe ich mich dazu entschlossen auf meinem Blog immer mal wieder ein Buch der anderen Autoren vorzustellen. Denn einerseits sollten ja in einem Blog immer neue Blogbeiträge stehen, damit man in den Googlesuchergebnissen weiter nach vorne kommt und andererseits war ich der Meinung, dass es auch besser ist, den Lesern ein größeres Angebot bieten zu können. Wenn jemandem meine Bücher nicht gefallen und er kauft dafür eines der anderen Autoren, ist doch auch alles gut. So wuchs der Blog täglich weiter. Stundenlang machte ich mir in meiner Freizeit die Mühe, Bücher meiner Mitstreiter einzustellen und zu bewerben. Der Sinn lag eigentlich darin, dass diese Autoren dann auch den Beitrag aus dem Blog immer weiterteilen, die Geschenkbuch-Kiste so bekannter wird und wir ALLE eine größere Chance haben gesehen bzw. gelesen zu werden.

Es gab einige Autoren, die es begriffen hatten und mit denen es auch heute noch gut funktioniert. Einer teilt die Beiträge des anderen, da jeder andere Leute im Freundeskreis hat, ist so die Sichtbarkeit natürlich wesentlich höher. Aber es gibt auch die anderen, die zum Teil nicht mal dafür "Danke" sagten, sich auch noch beschwerten, weil Ihr Buch in einem von mir erstellten Buchtrailer erst zum Schluss angezeigt wurden oder das Buch zu klein abgebildet waren usw. Natürlich ärgerte mich das maßlos, da ich ja dafür meine Freizeit opferte und dazu auch noch viel weniger Zeit hatte meine eigenen Bücher zu bewerben.

Da der Blog immer größer wurde und die Funktionen in einem Blog nicht ganz so einfach zu händeln sind wie auf einer Homepage, habe ich mich einige Monate später daran gemacht, diese Homepage auf die Beine zu stellen, welche dann im Mai 2015 so weit fertig war. Klar ist noch einiges auf dieser Seite ausbaufähig und es kommt auch immer Neues dazu, aber es geht eben immer Stück für Stück. So machte ich auf dieser Seite mit den Buchvorstellungen weiter und kopierte parallel immer alles in den Blog, weil es ein von Google betriebener Blog ist und in den Suchergebnissen auch schon einen guten Platz hatte und viele Besucher täglich, welche ich hier auf der Homepage ja erst einmal erreichen musste. So teilte ich auf Facebook eine Buchvorstellung nach der anderen, was ich auch heute noch so mache.

Da es immer mehr Autoren gab, die unbedingt ihr Buch in der Geschenkbuch-Kiste vorgestellt haben wollten, sich aber bis heute nicht einmal dafür bedankten, habe ich kurzerhand beschlossen, einen Mindestbetrag für die Bewerbung zu setzen. Die 10 € pro Monat für den Werbeplatz auf der Hauptseite und die dazu erstellte Buchvorstellung, welche ja dauerhaft in der Geschenkbuch-Kiste bestehen bleibt, sind wahrlich ein Trinkgeld. Denn pro Autor, mit der Buchvorstellung hier, auf dem Blog, die Bewerbung auf Facebook, Google und Twitter incl. dem Werbebanner, was dazu erstellt wird, sitze ich pro Autor schon einmal gute drei Stunden dafür am Schreibtisch. Da auch zwischendurch immer mal wieder die Beiträge von mir geteilt werden, kommen so noch Stunden dazu. Komischerweise waren bisher alle zufrieden, seit es diese bezahlte Variante gibt, die Autoren waren und sind dankbar dafür, dass ihnen jemand die Arbeit abnimmt und erkennen wie viel Arbeit dahinter steckt. Es gibt schon einen großen Kreis an "Dauerkunden" und es ist zu einem richtigen Job geworden!

Es macht mir unheimlich Freude, meine "Kiste" ist mein Steckenpferd und der Erfolg bestätigt mein Durchhaltevermögen.

Ich bin immer mit Herz und Seele dabei und freue mich über jeden Einzelnen der durch meine Arbeit vielleicht etwas mehr Erfolg hat. Wenn ihr euren Erfolg noch etwas steigern wollt, macht auch selbst Werbung, immer und immer wieder, denn "wer nicht wirbt - stirbt". Unter der Masse der jährlich erscheinenden Bücher, wird euer Werk sicherlich nicht einfach per Zufall bei Amazon oder eine der anderen Plattformen gefunden. Dies gilt hauptsächlich auch für alle Self-Publisher, denn ihr seid nicht nur Autoren sondern auch dafür verantwortlich eure Werke zu verkaufen.

 

Was ihr selbst tun könnt um die Verbreitung zu steigern:


Wenn ihr auf die Seite "Alle Bücher auf einen Blick" geht, erscheinen alle Bücher der Geschenkbuch-Kiste. Klickt ihr auf euer Buchcover, kommt nur eure Buchvorstellung mit einem eigenen Link. Den könnt ihr überall teilen, ob auf Facebook oder Google, normalerweise sogar gleich mit dem Werbebanner im Linkfenster. Dann wäre es natürlich toll, wenn ihr auch mal die Beiträge anderer Autoren teilt. Wer eine eigene Homepage hat, darf natürlich sehr gerne auf die Geschenkbuch-Kiste verweisen und auf die Linkliste setzen. Denn es ist ja auch etwas Werbung für euch, weil ihr mit dabei seid und auch auf "Autoren-Kollegen" verweist.

Natürlich macht es auch Sinn, wenn ihr mich bei Facebook auf Eure Freundes-Liste setzt, denn so wird Euch angezeigt, wo ich die Werbung überall teile, vorausgesetzt ihr seid in den gleichen Gruppen auch Mitglied. Dann wäre es natürlich super, wenn ihr die Beiträge zu eurem Buch, liked und kommentiert. Ein einfaches Like zählt nicht soviel wie ein Kommentar. Denn immer wenn ein Beitrag kommentiert wird, wird er sozusagen in der Gruppe wieder ganz nach oben gepusht und ist nicht sofort wieder verschwunden. Das erhöht die Reichweite eurer Buchvorstellung.

Einige denken, mit den 10 Euro wäre alles getan. Weit gefehlt... Denn ich kann ja nicht pro Autor 10 Stunden investieren, dann müsste ich ja viel mehr Geld verlangen, was ich ja gar nicht will. Denn wir alle müssen doch ersteinmal etwas an den Büchern verdienen, bevor man viel investieren kann. Den meisten geht es jedenfalls so. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel...

Also schmeißt Neid und Missgunst über Bord. Das bringt sowieso keinen weiter. Und ganz ehrlich, unter dieser Viehlzahl an Buchangeboten ist ein "Alleinkampf" doch recht schwer.

Ich wünsche euch von Herzen viel Glück und Erfolg mit euren Büchern!

Beate